Thomas M. Ruthemann

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Slut

Die Ingolstädter brauchten an diesem Abend schon einen beträchtlichen Anlauf, um ihr durchweg leicht melancholisch geprägtes Rockpop-Gebräu ans Köcheln zu bringen. Slut ist eine zweifellos sehr angesagte Gitarrenband, was sich auch an dem sehr guten Besuch im Lindener Faust deutlich zeigte – doch an diesem Sonntag hatten sie augenscheinlich nicht den besten Tag erwischt, um ihre Saiten mächtig prächtig anzuschlagen. Erst in der zweiten halben Stunde entstand ausreichend Spannung, um zu zeigen, wo die Stärken dieses Wummer-Pops eigentlich stecken. Krachend-kraftvolle Gitarren, ein leider akustisch komplett verstecktes Keyboard und gradliniges Drumming erzeugten denn doch im Ergebnis einen Sound, den die Fans gerne mit begeistertem Kopfnicken begleiteten und dessen Beat bei aller melancholischer Note doch zweifelsfrei genau die richtige Geschwindigkeit hat. Die Refrains und Hooklines sind stimmig und machen auch ihren Erfolg aus – Slut bemühen gerade genug Ton- und Textelemente, um den entscheidenden Schritt vom reinen Rock zum Pop zu gehen. Die sind nicht mehr aufzuhalten.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 12.01.2003
  • Ort: Faust
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