Thomas M. Ruthemann

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Afrika Bambaataa

Wenn da jemand kommt, der so maßgeblich die moderne schwarze Musik beeinflußt hat wie Afrika Bambaataa, dann wäre wohl zu erwarten, dass die Hütte gerammelt voll wird. Stimmt auch in anderen Städten dieser Republik, nur ins  hannoversche BAD wollte an diesem Abend so recht keiner kommen. Ein paar einsame Hip Hop-Seelen trieben sich in dem Herrenhäuser Club herum und mussten bis nach 23 Uhr warten, bis der König der Break-Beats sein Vinyl ausgepackt hatte. Bambaataa, der ja nicht nur stilbildend in den siebziger Jahren mit seiner Gruppe Zulu Nation aktiv war, sondern auch sozial engagierte Projekte für Getto-Jugendliche mit seinen Auftritten unterstützte, machte eine gute Miene zum Spiel – ließ sich letztendlich nicht davon abhalten, seine mehrstündige Show mit schön grimmigem Getto-Blick umzusetzen. Nach Expo-Besuch und Einkaufsbummel durch hiesige Plattenläden war der Meister des Electro Funk und Hip Hop augenscheinlich nicht zu müde seine schon durchaus genialen Mix Techniken vorzuführen. Beeindruckend wie er ganz unterschiedliche Sounds, mal flockig entspannt, dann wieder schnell und hart, auf ganz  knochentrockene Art zu einem Gesamt Musikfluss verbindet, der Bambaataas riesigen Erfahrungsschatz nur allzu deutlich dokumentiert.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 14.07.2000
  • Ort: Musiktheater BAD

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