Thomas M. Ruthemann

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Judas Priest

Es ist schon manchmal mehr als erstaunlich, mit wieviel Kraft eine Musik die Zeiten überstehen kann – ohne dass das Gefühl aufkommt, es handele sich um eine nostalgische Aufbereitung, sprich den typischen Oldie. So kann selbst der Ausrichter des Judas Priest-Konzerts von diesem Abend auf seine Veranstaltung 1981 verweisen, wo diese brachiale britische Heavy-Combo bereits mit gleichem Enthusiasmus ordentlich Ohrenfutter produziert hat. Ein neues Album, ein neuer Sänger – und trotzdem sind sie kein bisschen müde, ihre langen Mähnen zu schütteln und gigantische Gitarrenriffs aus den Saiten zu schleudern, dass es eine Wucht ist. Nun wollen das zwar nicht mehr viele tausend, aber an diesem Mittwoch im Capitol immerhin 1.200 Leute sehen, die mit überschwänglicher Laune trotz des oft schon fortgeschrittenem Lebensalter die bombige Band mit rituellen "Priest, Priest"-Rufen und viel Geheule anfeuern. Die geben über 100 Minuten lang alles zurück und beweisen, warum ihr aktuelles Album "Demolition" trotz des Abgangs von Frontmann Rob Halford nicht von schlechten Eltern ist – ja in der Umkehr sogar wieder neue Energie in die alten Metal-Priester injiziert hat.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 21.03.2002
  • Ort: Capitol

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