Thomas M. Ruthemann

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Mother Tongue

Das war wirklich ein beeindruckendes Donnerwetter. Keine Frage, mit Mother Tongue ist in nächster Zukunft 110-prozentig zu rechnen. Optisch ein bisschen Red Hot Chili Peppers, akustisch aber ein Knaller für die Ohren – wahrhaft ein Fressen fürs Herz des Hardcore-Crossover-Fan. Was denn auch im Faust von reichlich hüpfenden, schweißtriefenden Menschen mit überbordendem Enthusiasmus gefeiert wurde. Superfette Gitarrenwände bauen sich auf, leicht psychedelisch angehaucht und mit unbändiger Energie von der Bühne geworfen. Kein Wunder, dass so viele in der Stadt vom Konzert im Mai geschwärmt haben, an diesem Abend den Saal gut gefüllt und unverkennbar ganz viel Spaß gehabt haben. Es ist schon beeindruckend zu sehen, wie viel Können hinter vermeintlich dahingebratzten Riffs liegt – punktgenau und ohne einen Ton daneben, setzen die tollen Texaner die Eckpunkte einer schwer lebendigen, manchmal knorrig-knarzigen und gar widerborstigen Crossover-Musik, die aber ohne Abstriche begeistert. Brutal aber berauschend – oder schlicht brillant.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 06.09.2002
  • Ort: Faust
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