Thomas M. Ruthemann

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Motörhead

Business as usual – alles wie immer bei den Uralt-Strategen des  ultimativ hässlichen, aber antörnenden Rock’n’Roll  – dem höllisch heftigen Hardrock der ganz lauten Güteklasse. Motörhead sind mal wieder in der Stadt, haben ihren Zenith zwar schon länger überschritten, können aber auch nach 25 Jahren Dienst an Saiten-Breitseite das Capitol noch immer recht gut mit ihren ebenfalls ziemlich alt gewordenen Fans füllen. Das Rezept ist wie immer denkbar einfach: Gitarren traktieren bis der Arzt kommt und Lemmy Kilminster, der Demi-Gott der rauhen Stimme, muss ins Mikrophon krächzen, dass Hals-Nasen-Mediziner ihre Freude hätten. Dabei entfaltet das Trio einen Lärm wie dreimal soviel Menschen und Musiker, lässt solide ein Stück halbwegs wie das nächste klingen – aber doch alles unzweifelhaft mit der Freude am ungezügelten, unbändigen Ton, der so richtig in Kopf und Glieder geht. Die Fans türmen sich vor der Bühne, zucken mit was Kopf und Langmähne hergeben und jubeln dem britischen Donnerwetter mit Hingabe zu. Nach 70 Minuten ist denn doch schon Schluss, “Ace Of Spades”, der grosse Hit als erste Zugabe, viel mehr kommt auch nicht. Noch zehn Minuten Ohrenfutter, dann sind Kilminster und Co. fertig, die Fans auch, ein Motörhead-Abend mal wieder geschafft. Business as usual.

Zusätzliche Informationen

  • Datum: 07.11.2000
  • Ort: Capitol
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